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Kartons

Stabil, nachhaltig und individuell – Wellpappkartons und Vollpappkartons

Wellpappe und Vollpappe sind aus der weltweiten Logistik nicht wegzudenken. Das hochwertige Verpackungsmaterial schützt Güter, sorgt für eine effiziente Lagerung und erleichtert die Handhabung. Verziert mit bunten Farben und Aufklebern sind die Kartons auffällige Werbeträger. Pappe ist ein nachhaltiges Produkt, das biologisch abbaubar ist.

Was sind die Grundbestandteile von Pappe?

Die Grundbestandteile sind aus frisch geschlagenen Bäumen bestehender Zellstoff und Holzschliff sowie Altpapier. Die Zusammensetzung ist variabel. Da sich die Ursprungsfaser von Altpapier bei jeder neuen Aufbereitung verkürzt, ist die verwendbare Menge begrenzt. Gut eignen sich gebrauchte Papiersäcke, Pappe und Kraftpapier. Die Kartonherstellung erfordert hohe Mengen an Energie, Wasser, Chemikalien und dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Über 70 Prozent der hergestellten Pappe wird recycelt. Diese hohe Quote macht Pappkartons zu einem umweltfreundlichen Verpackungsmaterial.

Worin besteht der Unterschied zwischen Wellpappe und Vollpappe?

Wellpappkartons eigenen sich perfekt, um schwere und zerbrechliche Güter zu schützen. Das hochwertige Material hat in seinem Inneren Hohlräume. Sie entstehen, indem im Herstellungsprozess spezielles Papier als Ausgangsmaterial in der Wellpappenanlage erwärmt und befeuchtet wird. Im nächsten Schritt wird es unter hohem Druck zwischen zwei Riffelwalzen geformt. Im Anschluss werden die geformten Papierbahnen mit Zwischenschichten verklebt, bis die gewünschte Stärke erreicht ist. Die Anzahl der Wellenschichten entscheidet über Berstfestigkeit, Durchstoßwiderstand, Stapelbelastbarkeit und Kantenstauchwiderstand – kurzum darüber, für welches Maß an Belastung die Wellpappkartons geeignet sind.

Vollpappkartons verfügen über eine extrem hohe Dichte und zeichnen sich durch Stabilität und Festigkeit aus. Vollpappe ist eine hervorragende Wahl, wenn es um robuste und individuelle Verpackungen geht. Sie entsteht durch das Aufeinanderpressen von unterschiedlichen, nassen Zellstoffbahnen in der Kartonmaschine. Der Prozess wird als Gautschen bezeichnet. Er funktioniert ohne die Zugabe von Klebstoff. Das werkseitige Aufbringen einer Beschichtung auf der geformten und getrockneten Pappe macht diese bedruckbar. Für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie gibt es wasser- und fettabweisende Beschichtungen.

Wie entstehen Verpackungen aus Karton?

Aus der Papierfabrik werden Rohformate geliefert, die mit Hilfe von Schneidemaschinen, Stanzen sowie Klebemaschinen zu praktischen und schönen Kartonverpackungen in allen Größen geformt werden. Faltschachteln aus Pappe gehören zu den am häufigsten genutzten Umverpackungen. Zusammengelegt ist ihre Lagerung platzsparend und der Aufbau ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Sie halten sogar ohne zusätzliche Klebebänder. Charakteristisch sind Griffausstanzungen, durch die sich große Pappkartons leicht von einer oder zwei Personen tragen lassen. Pfeile zeigen an, wo oben und unten ist.

Die Standardfarben der Pappkartons sind braun und weiß. Soll der Hersteller der Inhalte auf den ersten Blick ersichtlich sein, werden die Kartons mit Druckverfahren wie Flexodirektdruck, Digitaldruck oder Offsetdruck veredelt. Als Alternative lassen sich Aufkleber und Schichten aus bedrucktem Papier anbringen. Die Pappkartons tragen die Logos der Unternehmen sowie Produkt- und Warnhinweise.

Spezielle Pappkarton-Verpackungen

Zu den speziellen Wellpapp- und Vollpappkartons zählen beispielsweise Gläser- und Flaschenkartons, Buchverpackungen sowie Versandhülsen. Sie erfüllen besondere Anforderungen. Gläserkartons verfügen über stabile Unterteilungen, die ein Zusammenstossen und Zerbrechen verhindern. Versandhülsen garantieren, dass empfindliche Pläne und Kunstwerke ohne Knicke und Beschädigungen ankommen.
 

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